Erfahrung mit der Kurt Kinetic Garantieabwicklung

Garmin Connect IQ – erste Erweiterungen sind erschienen (Update)

11. Dezember 2014 Kommentare (5) Equipment und Technik

Garmin Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensoren

Unter der Artikelnummer 010-12104-00 bietet Garmin seit Sommer diesen Jahres neue Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensoren für die GPS-unabhängige Geschwindigkeitsaufzeichnung sowie Trittfrequenzmessung an. Im gleichen Atemzug konnte man die Preise für den bisherigen „all-in-one“-Sensor GSC 10 fallen sehen. Während der alte Kombisensor (beide Daten, sowohl Geschwindigkeit als auch Trittfrequenz werden in einem Sensor gesammelt und übertragen) mit fast allen Garmin-Modellen (Forerunner, Edge, Fenix etc.) zusammenarbeitet, muss man zuvor genau prüfen, ob das neue Set mit der eigenen Uhr zusammen funktioniert.Daumenregel: Wenn das Garmingerät auf „x05“ endet, wird es sehr wahrscheinlich nicht funktionieren. Also alle Besitzer der Forerunner 305, 405 und Edge 705 sowie älterer Geräte können die neuen Sensoren nicht nutzen. Ich selbst besitze eine Forerunner 305 und habe mir die Sensoren dennoch gekauft – warum?

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Vorteile der neuen Sensoren:

  • einfachste Montage durch Gummibänder
  • ziemlich genaue Aufzeichnung der Daten durch Lagesensoren
  • keine „gegeneinanderstehende“ Magneten
  • wasserdicht
  • zukunftssicher

Nachteile der neuen Sensoren

  • teurer in der Anschaffung
  • kein BT smart
  • nicht kompatibel mit älteren Geräten von Garmin
  • nun 2 anstelle 1er Batterie (CR2032)

Da demnächst der Kauf einer Forerunner 920xt ansteht, mache ich mir über die Kompatibilität erst einmal keine Sorgen. Derzeitig werkeln die Sensoren zusammen mit dem Suunto Movestick Mini am PC mit GoldenCheetah, da zur Zeit nur Rollentraining stattfindet.

Gut finde ich zudem die Tatsache, dass die Sensoren schnell von einem Rad an das nächste gebaut werden können. Ich fahre bspw. ab und an mit meinem Cityrad längere Touren zum Eisdealer meines Vertrauens und die Erfassung der Trittfrequenz wäre doch ganz nett. Zudem spiele ich mit dem Gedanken, mir im gebuchten Sommerurlaub im Zillertal ein Rennrad zu leihen und die Sensoren kann ich problemlos und werkzeugfrei daran montieren.

Lieferumfang und Montage

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Wie auf dem Bild zu erkennen, sind die Sensoren mit den notwendigen Gummibändern im Lieferumfang ausgestattet. Diese Bänder werden für den Kadenzsensor (rechts im Bild) benötigt. Mit ihrer Hilfe wird der Sensor am linken Kurbelarm befestigt. An meiner Ultegra-Kurbel (FC-6703) brauchte ich den mittelgroßen Gummi.

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Auffällig ist die geringe Größe des Sensors. Ich habe versucht das mal mit einem 2€-Stück zu verdeutlichen:

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Es sollte also kein Problem sein, auch bei filigraneren Kurbeln irgendwo einen Platz für diesen Sensor zu finden. Mittlerweile habe ich mit diesem Sensor 140km zumeist Intervalltraining mit Spitzen von 120 U/min absolviert und der Sensor ist noch keinen mm verrutscht. Anbringen und vergessen!

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schöne, konstante TF-Aufzeichnung

Der Geschwindigkeitssensor kommt bereits verpackt in einer Gummikappe mit elastischem Band. Man sieht diesem Band wirklich nicht an, wie extrem elastisch dieses ist. Es wird berichtet, es passt sogar um eine PowerTab-Nabe. Ich für meinen Teil besitze so etwas nicht und habe nur eine Systemnabe von Shimano. Diese wiederum ist ziemlich schmal, weswegen der Sensor nicht gerade aufliegt. Dies stört im Betrieb aber gar nicht und wird durch die Gummikappe sowie den Gummizügen dennoch gut gehalten.

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Es wird sich über die Jahre zeigen, wie lang der Gummi der Sensoren elastisch bleibt und wie sehr Sonne, Wind und Regen an den Weichmachern nagen. Bisher bin ich allerdings sehr zufrieden mit meinem Kauf und hoffe, dass dies auch so bleiben wird und nicht in ein paar Monaten wieder neue Sensoren von Garmin auf den Markt geschmissen werden.

5 Reaktionen auf Garmin Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensoren

  1. Laufhannes sagt:

    Das Ergebnis sieht ja gut aus. Für eifrige Radler sicher eine gute Anschaffung!

    Mich würde beim Spinning immer gerne die Trittfrequenz (und hin und wieder auch der Widerstand) interessieren. Die Sensoren hier funktionieren aber ohnehin nur bei „echten“ Rädern, wenn ich das richtig sehe, oder?

    • Daniel sagt:

      Hallo Hannes,

      die Sensoren funktionieren separat voneinander. Den Trittfrequenzsensor könntest Du also einfach mit ins Studio nehmen und an der Kurbel befestigen. Beim Geschwindigkeitssensor siehts schwerer aus – m.W.n. sind die Spinningräder ja nur große Schwungscheiben – da sehe ich keine Möglichkeit den Sensor zu befestigen. Die Berechnung des Widerstandes ist ja auch von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Bei meinem Kurt Kinetic Road Machine ist der Widerstand über die Geschwindigkeit zu ermitteln: P (Watt) = (5.244820) * S (mph) + (0.019168) * S (mph)³

      Das ist sicher bei Spinningrädern eine andere Formel oder ggf. gar nicht berechenbar..

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